2006   


35000 sahen den „Leuchtturm in Flammen“
Weitere Fotos von Thomas Schmidt

Zum siebentemal sahen die Warnemünder und ihre Gäste den „Leuchtturm in Flammen“, ein Spektakel, das jedes Jahr zum Neujahrstag das neue Jahr auf ganz besondere Art einläutet.
Vor sieben Jahre als diese Veranstaltung als „Umblädern in Warndünn“, gemeint war der Übergang von einem Jahr ins andere, ins Leben gerufen wurde, vor allem gedacht war für ein besinnliches Beginnen und für Familien mit Kindern, deshalb der frühe Zeitpunkt, kamen gerade mal 1000/2000 Zuschauer. Und das werteten wir damals auch schon als Erfolg und Anstoß zum Weitermachen.

In der Zwischenzeit ist sie zu einem Event aller erster Güte heran gewachsen, das in Deutschland wohl nichts Vergleichbares findet, und von „Laien“ allein nicht mehr mach- und beherrschbar ist. Deshalb wurde die Gesamtleitung schon bald in die Hände von Profis übergeben, die in höchst zuverlässiger Art und Weise jedes Jahr eine Veranstaltung auf die Beine stellen, von der jeder, der dabei war noch lange Zeit zehrt. Wir wissen von Gästen, die extra wegen des „Leuchtturm in Flammen“ anreisen oder ihren Aufenthalt verlängern um dabei sein zu können.

Kamen am Neujahrstag 2005 55000 Besucher um dabei zu sein, dies war wohl auch die Schmerzgrenze die Warnemünde vertragen kann, so waren es also in diesem Jahr „nur“ 35000. Aber diese sahen eine Schau, wie sie Warnemünde noch nicht gesehen hatte. Eine vollendete Inszenierung von Musik, Laserschau und Feuerwerkskunst. Präzise auf die zehntel Sekunde abgestimmte Einsätze der verschiedenen Medien.
Schon am Nachmittag wurden die Schaulustigen, in bekannter, exzellenter Art und Weise vom Moderator Horst Marx auf die bevorstehende Schau eingestimmt. Ein Konzert von Olaf Sandkuhl auf seinem, in Europa einmaligen transportablen Clarillon, mit Werken von Bach u.a., stimmte ganz auf besondere Art auf die bevorstehende Veranstaltung ein.

Pünktlich um 18.00 Uhr begann dann mit einer Laserschau unter dem Motto „Die vier Jahreszeiten“ nach der Musik von Vivaldi und haargenau darauf abgestimmten Feuerwerkseffekten die Veranstaltung. Eingebettet in die Gesamtinszenierung war der Auftritt des „Teufelsgeigers“ Georgi Gogow, der Kultband „City“, mit dem Song und dem darin enthaltenen Geigensoli „Am Fenster“. So manchem standen wohl Tränen der Rührung in den Augen. Spontaner Beifall während und tosender Applaus am Ende der Veranstaltung war Belohnung und Ansporn für Veranstalter und Akteure. Allen voran sei hier dem Produzenten Torsten Sitte gedankt, der viele seiner Ideen verwirklichen konnte.

Als Veranstalter zeichnete der Förderverein Leuchtturm Warnemünde e.V. und die MV-Event Promotion GmbH verantwortlich.

Präsentiert wurde die Veranstaltung von Antenne MV, dem Rostocker Blitz und tv-Rostock mit freundlicher Unterstützung der Reederei Scandlines Deutschland GmbH, Nutzfahrzeuge Bargeshagen, WIRO Rostock und der Hansestadt Rostock


Walter Vogt

   
 
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Fotos von Thomas Schmidt

 
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