Hansestädte - Hansetour

Als Zeitzeugen einer fernen Vergangenheit überragen die gotischen Kirchen aus Backstein mit ihren Türmen, die bis auf See hinaus zu sehen sind, noch immer die Wohnhäuser der Bürger, deren Vorfahren einst sich und Gott zur Ehre diese Monumente errichten ließen. Die jungen wendischen Seestädte an der mecklenburgischen und pommerschen Ostseeküste nahmen damals einen raschen wirtschaftlichen Aufstieg. Die Blüte in den städtischen Manufakturen Westeuropas begünstigte einen ausgedehnten Fernhandel zu den Rohstoff- und Absatzmärkten Nord- und Osteuropas.
Da die Kaufleute Schutz vor Piraten und Raubrittern brauchten, schlossen Lübeck, Wismar, Rostock, Greifswald, Stralsund und Demmin ein Bündnis zur Bekämpfung von See- und Straßenraub, dem sich auch andere Städte anschlossen. Sie vereinbarten außerdem, sich jährlich zu treffen, um ihre Politik abzustimmen, Streit beizulegen und ihre Interessen gemeinsam zu verfolgen. So entstand hier im wendischen Gebiet am Ende des 13.Jahrhunderts die "Deutsche Hanse", einer der größten und einflußreichsten Städtebünde, die es in der Geschichte je gegeben hat. Der Hansebund wurde über seine Monopolstellung im Handel hinaus zu einer politischen Macht, die seinen Mitgliedern Freiheiten gegenüber der Macht der Fürsten verschaffte.
Mit der Hanse gelang es den Städten, auch ihren Reichtum zu mehren. Die Kaufleute schmückten ihre Wohnhäuser und Rathäuser mit kunstvoll verzierten Giebeln, richteten Schulen sowie in Rostock und Greifswald Akademien ein, die heute die ältesten Universitäten im Ostseeraum sind.
In der Architektur und in den Traditionen der Hansestädte überlebte der Hansebund seinen wirtschaftlichen Niedergang nach dem 30jährigen Krieg. Auf Schritt und Tritt erkennt man nach wie vor seine Spuren, folgen Sie ihnen doch einmal.
Hansestädte - Hansetour

Als Zeitzeugen einer fernen Vergangenheit überragen die gotischen Kirchen aus Backstein mit ihren Türmen, die bis auf See hinaus zu sehen sind, noch immer die Wohnhäuser der Bürger, deren Vorfahren einst sich und Gott zur Ehre diese Monumente errichten ließen. Die jungen wendischen Seestädte an der mecklenburgischen und pommerschen Ostseeküste nahmen damals einen raschen wirtschaftlichen Aufstieg. Die Blüte in den städtischen Manufakturen Westeuropas begünstigte einen ausgedehnten Fernhandel zu den Rohstoff- und Absatzmärkten Nord- und Osteuropas.
Da die Kaufleute Schutz vor Piraten und Raubrittern brauchten, schlossen Lübeck, Wismar, Rostock, Greifswald, Stralsund und Demmin ein Bündnis zur Bekämpfung von See- und Straßenraub, dem sich auch andere Städte anschlossen. Sie vereinbarten außerdem, sich jährlich zu treffen, um ihre Politik abzustimmen, Streit beizulegen und ihre Interessen gemeinsam zu verfolgen. So entstand hier im wendischen Gebiet am Ende des 13.Jahrhunderts die "Deutsche Hanse", einer der größten und einflußreichsten Städtebünde, die es in der Geschichte je gegeben hat. Der Hansebund wurde über seine Monopolstellung im Handel hinaus zu einer politischen Macht, die seinen Mitgliedern Freiheiten gegenüber der Macht der Fürsten verschaffte.
Mit der Hanse gelang es den Städten, auch ihren Reichtum zu mehren. Die Kaufleute schmückten ihre Wohnhäuser und Rathäuser mit kunstvoll verzierten Giebeln, richteten Schulen sowie in Rostock und Greifswald Akademien ein, die heute die ältesten Universitäten im Ostseeraum sind.
In der Architektur und in den Traditionen der Hansestädte überlebte der Hansebund seinen wirtschaftlichen Niedergang nach dem 30jährigen Krieg. Auf Schritt und Tritt erkennt man nach wie vor seine Spuren, folgen Sie ihnen doch einmal.

© Dr. H. Koch


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