Mousse T & Emma Lanford

Künstler sind eine ganz besondere Spezies von Mensch, das dazugehörige Management aber auch und im besonderen Sinne. Das war bei Rammstein so und das bewahrheitete sich im Vorfeld des Mousse T-Events am Samstag im Theater des Frieden einmal mehr. Es war nicht einfach eine Akkreditierung für die Veranstaltung zu bekommen. Das Management aus Hannover knüpfte einige schräge, teilweise nicht umsetzbare Bedingungen (Zensur der Bilder vor der Veröffentlichung, Weitergabe der Bilder und des Textes nur an "gute und geeignete Redaktionen - ist hiermit geschehen!) an die Berichterstattung, verwies aber darauf, dass die direkte Akkreditierung vor Ort im Club erfolgte. So weit, so gut. aber warum dieser Kram vorher? Von der Theater-Lounge erfuhr der Berichterstatter die bestmöglichste Unterstützung - dafür allerbesten Dank.

Der Auftritt des DJ, seiner Muse und den dazugehörigen Platten bzw. CD's hatte es allerdings in sich. Eine halbe Stunde heizte Emma Lanford mit Hits wie "Is It `cos I`m cool?" und "Horny" das prall gefüllte Theater ein und verschwand danach zunächst von der Bühne. Mousse T, mit bürgerlichem Namen Mustafa Gündogdu, legte in der Folgezeit auf, nicht ohne einen lockeren Spruch auf den Lippen. "Wer nicht bis sieben bleibt, ist ein Weichei" - sprach es und hatte die Massen weiter in der Hand. Wer noch konnte, erlebte zu später (oder früher Stunde) noch einen Auftritt von Mousse T & Emma Lanford. Netter Abend, netter Morgen.

 
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