Frank Popp brachte Studentenkeller zum Kochen


Einlass 22 Uhr, bereits da legte ein DJ im Partyzelt noch echte Schallplatten auf und heizte den immer größer werdenden Massen ein. Gegen 23 Uhr dann die ersten Bewegungen der Leutchen, auch hier wurde und wurden es immer mehr. Man konnte erahnen, was da ab halb zwölf abgehen sollte. Schrilles Outfit, im Stile der Sixties und Seventies, da passte auch die Bühnendekoration, die aus alten längst vergessen geglaubten Dederon-Gardinen bestand. Ja, das Ensemble musste sich einfach wohlfühlen… Der exzentrisch wirkende dunkelhäutige Düsseldorfer und sein Ensemble spielten und spielen hervorragenden Disco-Pop und nehmen ihr Publikum quasi mit auf eine kleine Zeitreise. Ein Geheimtipp ist das Frank Popp Ensemble vielleicht nur in unseren Breiten, das allerdings nur, weil die Musik aus dem gewöhnlichen "Top 40"-Raster etwas heraus fällt, obwohl Radiokompatibilität nachgewiesen ist.

Das tanzwütige Volk ließ den Emotionen dennoch freien Lauf, von der ersten Minute an lief die Combo zur Höchstform auf, die Leute im rappelvollen Zelt dankte es ihr. Coole Beats im Bossanova und Funk-Gewand, Hits wie "Catwalk", "High Voltage" und der Kracher schlechthin "Hip Teens, Don't Wear Blue Jeans" ließen das Zelt vor dem Studentenkeller aus allen Nähten platzen. Bitte mehr davon…!

oj


   


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