9. Rostocker HochzeitsMesse
26. – 27. Januar 2008
HanseMesse Rostock 10 bis 18 Uhr

Ausstellerliste
Fotos vom Eröffnungstag

Oynos catering, wine, drinks and more GmbH


Unser Bericht 2007

Etikettetraining mit Britta Mewitz


Rund 5400 Besucher kamen zur neunten Hochzeitsmesse nach Schmarl.

Die Lust auf Heiraten scheint ungebrochen: Etwa 5400 Besucher kamen zur 9. Hochzeitsmesse am 26. und 27. Januar in die HanseMesse nach Schmarl, wo es am zurückliegenden Wochenende mit 90 Firmen auf 5000 Quadratmetern eine Rekordbeteiligung bei den Ausstellern gab. Wie die Veranstalter am Sonntag mitteilten, wurde damit das Niveau der Vorjahre etwa erreicht. Knapp 100 Aussteller präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen auf 5000 Quadratmetern Fläche in der Halle der HanseMesse.

Geboten wurde unter anderem Brautmode, Trauringe, Schminktipps, Arrangements für Hochzeitsreisen und Oldtimer zur stilvollen Vorfahrt vor der Kirche oder dem Standesamt.

Fotos: © Joachim Kloock

 
Wenn Sie Interesse an einer persönlichen oder geschäftlichen Nutzung dieser Fotos haben,
nehmen Sie bitte zum Fotografen Joachim Kloock Kontakt auf.
 

 

Die Geschichte des Hochzeitswalzers

Vielleicht entscheiden Sie sich bei Ihrer Hochzeit für einen Walzer, um die Festlichkeiten für die Familie und die Freunde zu eröffnen. Er lässt sich schnell erlernen, und es sieht toll aus, wenn Sie mit Ihrem Partner wie eine Feder über den Boden schweben. Was da so leicht aussieht hat einen starken Symbolgehalt und eine wechselvolle Geschichte.

Symbolik

Die symbolische Bedeutung des Walzers ist vergleichbar mit den Eheringen, die Sie zu diesem Zeitpunkt schon an Ihrem Finger tragen. Eine Legende besagt, dass die Menschen seit der Vertreibung aus dem Paradies getrennt leben. Ständig suchen sie nach der anderen Hälfte, die sie ergänzt. Im Walzertanz erleben zwei Menschen diese Ergänzung - sie bilden einen geschlossenen Ring. Der Ring selbst versinnbildlicht die Treue, die Bindung und die Vereinigung des Paares.

Die Eheschließung wurde revolutioniert

Seine charakteristische Ausprägung als Gesellschaftstanz fand der Walzer zwischen den europäischen Revolutionen des 18. und 19. Jahrhunderts. Diese Zeit war geprägt von großen gesellschaftlichen Veränderungen. Unter anderem wurde das Eherecht revolutioniert. Mit der Einführung der Zivilehe 1875/76 und ihrer Aufnahme in das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) fand eine lange Entwicklung ihren vorläufigen Abschluss. Die Eheschließung war nun ein weltliches und bürgerliches Recht. Neu war, dass ein Rechtsvertrag zwischen zwei Individuen geschlossen wurde. Erstmals basierte die Ehe auf der Freiwilligkeit der Partner. Die Werte des Gefühls und der Liebe erhielten eine Aufwertung, wie nie zuvor. Die Familie wurde nun alsGemütsgemeinschaft' angesehen, nicht mehr als eine Verbindung zwischen Geld- und Kapitalinteressen.

Der Walzer als Sinnbild der Veränderungen

Der Walzer wurde zum Sinnbild dieses neuen Individualismus. Man entdeckte in ihm die Werte, die die Französische Revolution propagierte: Freiheit und Gleichheit aller Menschen. In den schnellen Drehungen erlebte man den Rausch dieser Freiheit. Der Walzer begleitete die bürgerliche Emanzipation maßgeblich. Schnell erregte er die Aufmerksamkeit der Obrigkeit und wurde sogar verboten, er sei "gesundheitsgefährdend".


Der Tanz der Liebenden

Der Walzer war tatsächlich verpönter, als der Tango oder der Rock'n Roll. In einer Zeit höfisch-steifer Etikette tanzten die Menschen auf einmal eng umschlungen. Dieser Tanz stellte die einzige Möglichkeit dar, sich in der Öffentlichkeit zu berühren. Auch ließ er den Paaren Spielraum für das eigene Temperament - man konnte sich bis zu einem tranceähnlichen Zustand steigern. Natürlich wurde diese Tanzhaltung als unmoralisch verdammt. Auch stellte dieser Tanz kein Abbild der politischen Ordnung dar, in der der Kaiserhof regierte, und nicht der Mensch an sich. Spätestens mit der Strauß-Dynastie jedoch wurde der Walzer hoffähig und eroberte schon bald die ganze Welt.

Der Hochzeitswalzer heute

Noch heute symbolisiert der Walzer den innigen Ausdruck des Hochzeitspaares der Treue, der Bindung und der Vereinigung. Hochgehalten wird durch diesen Tanz der Wert der Liebe und der tiefen Gefühle, die das Paar miteinander verbindet.

Wissenswertes rund um Hochzeitsbräuche:
Nicht fallen lassen!

Die Trauringe sind ein ganz sensibles Kapitel. Jeder kennt die Anekdoten, in denen der Bräutigam ohne die schmucken Symbole vor dem Altar erscheint oder auf dem Weg zur Trauung merkt, dass er sie vergessen hat. Diese Situation mag für Zuschauer ganz lustig sein, für das Brautpaar bestimmt nicht. Früher bestand kein Zweifel, dass vergessene oder verlorene Trauringe ein schlechtes Omen sind. Auch heute ist dieser Aberglaube noch spürbar. Noch schlimmer ist es allerdings, wenn während der Trauungszeremonie ein Ring herunterfällt! Das wird vielfach als ein Symbol der Disharmonie angesehen. Eine harmlose Meinung, wenn man bedenkt, dass die Germanen davon ausgingen, dass der Partner, dessen Ring auf dem Boden kullert, als erstes sterben wird.

Vorsicht mit dem Saum!

In Italien zogen einst die Bräute den schon aufgesteckten Ring wieder ab, um ihn sich eigenhändig anzustecken. Eine Anspielung auf die freie Entscheidung der Braut für das Jawort! Wessen Hand beim Ringwechsel die Oberhand behält, der soll auch in der Ehe den dominanten Part übernehmen. Diese Meinung war einst weit verbreitet. Und wenn der Bräutigam vor dem Altar auf dem Saum des Brautkleides niederkniet, bedeutet das natürlich, dass er nach der Hochzeit das Sagen hat. Also, hübsch aufpassen mit dem Kleid!

Hochzeitskerze

Bereits im Mittelalter war die Hochzeitskerze fester Bestandteil einer jeden Trauungszeremonie, denn sie soll die Gebete für das Brautpaar hoch in den Himmel tragen. Wird sie von der Braut oder einem Blumenmädchen in die Kirche hineingetragen, ist sie dazu da, böse Geister abzuhalten. Genau wie die Kerze, so muss auch die Liebe der Frischvermählten sein: sie soll strahlend leuchten und die Mitmenschen erwärmen. Die typische Hochzeitskerze trägt neben christlichen Symbolen wie z.B. ein Kreuz, auch ein weißes Taubenpärchen und zwei goldene Ringe, die die Zusammengehörigkeit des Brautpaares symbolisieren.

Strumpfbandwerfen in England – der „Brautstrauß“ für Männer


Genau wie die Braut, die Ihren Brautstrauß in die Menge unverheirateter Frauen wirft, so wirft der englische Bräutigam das Strumpfband seiner Angetrauten den Junggesellen unter den männlichen Hochzeitsgästen zu. Das Besondere dabei ist das Abnehmen des Strumpfbandes. Vor den Augen der versammelten Hochzeitgesellschaft schiebt der Bräutigam das Kleid seiner Braut ganz langsam, Zentimeter für Zentimeter, nach oben, bevor er das Strumpfband abnimmt und es in die Menge wirft. Dem Fänger des Strumpfbandes wird, ebenso wie der Fängerin des Brautstraußes, ein baldige Hochzeit vorhergesagt.

Reis werfen

Die Hochzeitsgäste werfen nach der Trauung Reiskörner. Dies soll nach alter Überlieferung die Fruchtbarkeit symbolisieren. Verüben Sie diesen Brauch aber nur vor der Kirche bzw. dem Standesamt, ansonsten könnten Sie Schwierigkeiten mit dem Putzpersonal bekommen.

Die Brautjungfern

Brautjungfern sind noch unverheiratete Mädchen, die die Braut in die Kirche begleiten. Sie sollen Geister, die der Braut böses wollen, von der Braut ablenken. Um das zu erreichen, müssen die Brautjungfern Kleider tragen, die dem der Braut sehr ähnlich sind.

Die Blumenkinder

Das Streuen von frischen Blumen oder Blütenblättern ist ein alter heidnischer Brauch. Der Duft der Blumen sollte Fruchtbarkeitsgöttinnen anlocken, die dem Brautpaar reichlich Nachwuchs bescheren.Altes, Neues, Geliehenes und Blaues

Eine Braut sollte vier Dinge am Hochzeitstag bei sich haben: etwas Altes, z. B. ein altes Familienschmuckstück, das für den Lebensabschnitt als ledige Frau steht. Etwas Neues, z. B. der Ehering, der das vor ihr liegende Leben als verheiratete Frau bezeichnet. Etwas Geliehenes, z. B. eine geliehene Halskette, dies soll als Zeichen der Freundschaft dienen. Und etwas Blaues, z. B. ein Strumpfband, als Sinnbild für die Treue.

Über die Schwelle tragen

Böse Geister lauern nicht nur vor der Tür, sondern auch unter der Schwelle, wenn die junge Braut das neue Heim betreten will. Sie missgönnen ihr nach altem Aberglauben das Glück. Deshalb trägt der Bräutigam die Braut beschützend über die Schwelle. Sie kommt so nicht mit den dunklen Mächten in Berührung.

Brautschuhe mit Cents bezahlen

Da die Leute früher arm waren, mussten sie für die Aussteuer den Pfennig dreimal umdrehen. Deshalb sparten die Mädchen schon ab der Schulzeit für ihren zukünftigen Haushalt. Bezahlte eine Braut ihre Brautschuhe mit Pfennigen, so war das für den zukünftigen Ehemann die Garantie für eine sparsame, treue und beständige Ehefrau.

 
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Zahlen – Daten – Fakten

Heiraten & Feste feiern in Mecklenburg-VorpommernMessetermin: 26. - 27. Januar 2008
Veranstaltungsort: HanseMesse Rostock
5.500 qm Ausstellungs- und Showfläche
Öffnungszeiten: täglich 10 bis 18 Uhr
Eintrittspreise: Einzelperson € 8,00 / Paare € 14,00

Eintrittskarten sind nur an der Tageskasse erhältlich.
Kinder bis 14 Jahre haben in Begleitung Erwachsener freien Eintritt.
Ausstellerzahl: ca. 80 aus Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Hamburg, Sachsen und Bayern
Ausstellungsgüter: Hochzeits- und Festmode, Hochzeitstorten, Brautsträuße, Trauringe, Fotografie, Hochzeitsautos, Hochzeitsfrisuren, Kosmetik, Partyservice, Locations, Tanzkurse, Hotels, Geschenkideen, Hochzeitsreisen, Feuerwerke, Entertainment
Rahmenprogramm: täglich 6 verschiedene Brautmodenschauen
(11, 12, 13, 14, 15, 16 Uhr)
und Interviews mit Ausstellern

Veranstalter: Rostocker Messe- und Stadthallengesellschaft mbH
HanseMesse Rostock
Zur HanseMesse 1 - 2
18106 Rostock
Projektleiterin Kathrin Schiemann
Telefon: 0381 – 44 00 603 / Telefax: 0381 – 44 00 666
E-Mail: k.schiemann@hansemesse.deWeitere Informationen: www.hochzeitsmesse-rostock.de

Fotos von der
Pressekonferenz
am 17.01.2008
 
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Feuerwerke für jeden Anlass...

Feuerwerke sind viel preisgünstiger als die meisten denken. Für Hochzeiten, Firmenjubiläen, Stadtfeste jeder Größe, Einweihungen, Festivals oder Produktvorstellungen bieten wir den passenden Feuerzauber.

Wir sind Ihr Partner. Wir bieten Ihnen Feuerwerke unterschiedlicher Brennzeit und kümmern uns um die komplette Abwicklung inklusive aller Behördengänge.
Das Besondere an einem Hochzeitsfeuerwerk sind die brennenden Lichterbilder, die Sie in die Gestaltung des Feuerwerkes einbeziehen können. Brennende Ringe und brennende Herzen sind Hochzeitsgeschenke, die ganz bestimmt in die Hochzeitsalben eingehen...Einige Referenzkunden:

  • 10 Jahre Autovermietung Sixt
  • amtierender Europameister im Kugelstoßen Ralf Bartels (Kontakt durch Rostocker HochzeitsMesse bekommen)
  • Verabschiedung Hoteldirektor Hotel Neptun (Feuerwerk)
  • verschiedene Stadtfeste und viele, viele Hochzeitsfeuerwerke

Oynos catering, wine, drinks and more GmbH

Steffen Bisch

Die Firma Oynos catering, wine, drinks and more wurde im August 2006 gegründet. Geschäftsführer ist Mitbegründer und –gesellschafter Steffen Bisch, der um sich herum ein Team mit zum Teil langjähriger Erfahrung in der Gastronomie, aber auch recht jungen Leuten gebildet hat.

Standort des Unternehmens ist das Gutshaus Groß Stove, in unmittelbarer Nähe zur Hansestadt Rostock, mit direkter Anbindung an die A 20 sowie geeigneten Räumlichkeiten für Familienfeiern und andere Festlichkeiten.

Obwohl das Unternehmen noch relativ jung ist, kann es bereits auf beachtliche Referenzen verweisen. Empfänge des Oberbürgermeisters der Hansestadt Rostock, Firmenveranstaltungen, Tagungen, Hochzeiten und private Jubiläen, bereits häufig konnte das Team um Steffen Bisch sein Können unter Beweis stellen. Einer der Höhepunkte war u.a. die letztjährige Hansesail mit der Ausfahrt der SS Thalassa, zu der die IHK zu Rostock eingeladen hatte. Gäste waren der Ministerpräsident Harald Ringsdorf und viele weitere Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft.

Eine der ausgefallensten Veranstaltungen im letzten Jahr dagegen war eine Hochzeitsfeier am Strand von Rerik, die im Motto der 20-iger Jahre stattfand. Frisch vom Grill gab es Meerbarbenfilet im Parmaschinken-Zucchinimantel, gekräuterte Thunfischsteaks, Straußensteaks, Lammrückenfilets und weitere Leckereien. Am Flambierwagen wurden Crêpes Suzettes zubereitet, beschwipste Erdbeeren mit Amaretto und Chili mariniert, Schokoladeneis und Prosecco waren der Renner.

Kontaktdaten:

Oynos catering, wine, drinks and more GmbH
Landgut 1
18059 Groß Stove
Tel: 0381/4054734
Fax: 0381/4054735
e-mail: info@oynos-catering.de
internet: www.oynos-catering.de

 
Fotos: © Oynos catering, wine, drinks and more GmbH
(Mit freundlicher Genehmigung)

 

Fotos vom Eröffnungstag

 
 
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