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9.
Rostocker HochzeitsMesse |
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Rund 5400 Besucher kamen zur neunten Hochzeitsmesse nach Schmarl. Die Lust auf Heiraten scheint ungebrochen: Etwa 5400 Besucher kamen zur 9. Hochzeitsmesse am 26. und 27. Januar in die HanseMesse nach Schmarl, wo es am zurückliegenden Wochenende mit 90 Firmen auf 5000 Quadratmetern eine Rekordbeteiligung bei den Ausstellern gab. Wie die Veranstalter am Sonntag mitteilten, wurde damit das Niveau der Vorjahre etwa erreicht. Knapp 100 Aussteller präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen auf 5000 Quadratmetern Fläche in der Halle der HanseMesse. Geboten wurde unter anderem Brautmode, Trauringe, Schminktipps, Arrangements für Hochzeitsreisen und Oldtimer zur stilvollen Vorfahrt vor der Kirche oder dem Standesamt. Fotos: © Joachim Kloock
Die
symbolische Bedeutung des Walzers ist vergleichbar mit den Eheringen,
die Sie zu diesem Zeitpunkt schon an Ihrem Finger tragen. Eine
Legende besagt, dass die Menschen seit der Vertreibung aus dem
Paradies getrennt leben. Ständig suchen sie nach der anderen
Hälfte, die sie ergänzt. Im Walzertanz erleben zwei
Menschen diese Ergänzung - sie bilden einen geschlossenen
Ring. Der Ring selbst versinnbildlicht die Treue, die Bindung
und die Vereinigung des Paares. Seine
charakteristische Ausprägung als Gesellschaftstanz fand der
Walzer zwischen den europäischen Revolutionen des 18. und
19. Jahrhunderts. Diese Zeit war geprägt von großen
gesellschaftlichen Veränderungen. Unter anderem wurde das
Eherecht revolutioniert. Mit der Einführung der Zivilehe
1875/76 und ihrer Aufnahme in das Bürgerliche Gesetzbuch
(BGB) fand eine lange Entwicklung ihren vorläufigen Abschluss.
Die Eheschließung war nun ein weltliches und bürgerliches
Recht. Neu war, dass ein Rechtsvertrag zwischen zwei Individuen
geschlossen wurde. Erstmals basierte die Ehe auf der Freiwilligkeit
der Partner. Die Werte des Gefühls und der Liebe erhielten
eine Aufwertung, wie nie zuvor. Die Familie wurde nun alsGemütsgemeinschaft'
angesehen, nicht mehr als eine Verbindung zwischen Geld- und Kapitalinteressen.
Der
Walzer als Sinnbild der Veränderungen Der
Walzer war tatsächlich verpönter, als der Tango oder
der Rock'n Roll. In einer Zeit höfisch-steifer Etikette tanzten
die Menschen auf einmal eng umschlungen. Dieser Tanz stellte die
einzige Möglichkeit dar, sich in der Öffentlichkeit
zu berühren. Auch ließ er den Paaren Spielraum für
das eigene Temperament - man konnte sich bis zu einem tranceähnlichen
Zustand steigern. Natürlich wurde diese Tanzhaltung als unmoralisch
verdammt. Auch stellte dieser Tanz kein Abbild der politischen
Ordnung dar, in der der Kaiserhof regierte, und nicht der Mensch
an sich. Spätestens mit der Strauß-Dynastie jedoch
wurde der Walzer hoffähig und eroberte schon bald die ganze
Welt. Noch heute symbolisiert der Walzer den innigen Ausdruck des Hochzeitspaares der Treue, der Bindung und der Vereinigung. Hochgehalten wird durch diesen Tanz der Wert der Liebe und der tiefen Gefühle, die das Paar miteinander verbindet. Wissenswertes
rund um Hochzeitsbräuche: Die Trauringe sind ein ganz sensibles Kapitel. Jeder kennt die Anekdoten, in denen der Bräutigam ohne die schmucken Symbole vor dem Altar erscheint oder auf dem Weg zur Trauung merkt, dass er sie vergessen hat. Diese Situation mag für Zuschauer ganz lustig sein, für das Brautpaar bestimmt nicht. Früher bestand kein Zweifel, dass vergessene oder verlorene Trauringe ein schlechtes Omen sind. Auch heute ist dieser Aberglaube noch spürbar. Noch schlimmer ist es allerdings, wenn während der Trauungszeremonie ein Ring herunterfällt! Das wird vielfach als ein Symbol der Disharmonie angesehen. Eine harmlose Meinung, wenn man bedenkt, dass die Germanen davon ausgingen, dass der Partner, dessen Ring auf dem Boden kullert, als erstes sterben wird. Vorsicht
mit dem Saum! In Italien zogen einst die Bräute den schon aufgesteckten Ring wieder ab, um ihn sich eigenhändig anzustecken. Eine Anspielung auf die freie Entscheidung der Braut für das Jawort! Wessen Hand beim Ringwechsel die Oberhand behält, der soll auch in der Ehe den dominanten Part übernehmen. Diese Meinung war einst weit verbreitet. Und wenn der Bräutigam vor dem Altar auf dem Saum des Brautkleides niederkniet, bedeutet das natürlich, dass er nach der Hochzeit das Sagen hat. Also, hübsch aufpassen mit dem Kleid! Hochzeitskerze Bereits
im Mittelalter war die Hochzeitskerze fester Bestandteil einer
jeden Trauungszeremonie, denn sie soll die Gebete für das
Brautpaar hoch in den Himmel tragen. Wird sie von der Braut oder
einem Blumenmädchen in die Kirche hineingetragen, ist sie
dazu da, böse Geister abzuhalten. Genau wie die Kerze, so
muss auch die Liebe der Frischvermählten sein: sie soll strahlend
leuchten und die Mitmenschen erwärmen. Die typische Hochzeitskerze
trägt neben christlichen Symbolen wie z.B. ein Kreuz, auch
ein weißes Taubenpärchen und zwei goldene Ringe, die
die Zusammengehörigkeit des Brautpaares symbolisieren. Reis
werfen Die
Brautjungfern Die
Blumenkinder Eine Braut sollte vier Dinge am Hochzeitstag bei sich haben: etwas Altes, z. B. ein altes Familienschmuckstück, das für den Lebensabschnitt als ledige Frau steht. Etwas Neues, z. B. der Ehering, der das vor ihr liegende Leben als verheiratete Frau bezeichnet. Etwas Geliehenes, z. B. eine geliehene Halskette, dies soll als Zeichen der Freundschaft dienen. Und etwas Blaues, z. B. ein Strumpfband, als Sinnbild für die Treue. Über
die Schwelle tragen Böse Geister lauern nicht nur vor der Tür, sondern auch unter der Schwelle, wenn die junge Braut das neue Heim betreten will. Sie missgönnen ihr nach altem Aberglauben das Glück. Deshalb trägt der Bräutigam die Braut beschützend über die Schwelle. Sie kommt so nicht mit den dunklen Mächten in Berührung. Brautschuhe
mit Cents bezahlen Da
die Leute früher arm waren, mussten sie für die Aussteuer
den Pfennig dreimal umdrehen. Deshalb sparten die Mädchen
schon ab der Schulzeit für ihren zukünftigen Haushalt.
Bezahlte eine Braut ihre Brautschuhe mit Pfennigen, so war das
für den zukünftigen Ehemann die Garantie für eine
sparsame, treue und beständige Ehefrau.
Zahlen
Daten Fakten
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Oynos
catering, wine, drinks and more GmbH
Die Firma Oynos
catering, wine, drinks and more wurde im August 2006 gegründet.
Geschäftsführer ist Mitbegründer und gesellschafter
Steffen Bisch, der um sich herum ein Team mit zum Teil langjähriger
Erfahrung in der Gastronomie, aber auch recht jungen Leuten gebildet
hat. Standort des Unternehmens
ist das Gutshaus Groß Stove, in unmittelbarer Nähe zur Hansestadt
Rostock, mit direkter Anbindung an die A 20 sowie geeigneten Räumlichkeiten
für Familienfeiern und andere Festlichkeiten. Obwohl das Unternehmen
noch relativ jung ist, kann es bereits auf beachtliche Referenzen verweisen.
Empfänge des Oberbürgermeisters der Hansestadt Rostock, Firmenveranstaltungen,
Tagungen, Hochzeiten und private Jubiläen, bereits häufig
konnte das Team um Steffen Bisch sein Können unter Beweis stellen.
Einer der Höhepunkte war u.a. die letztjährige Hansesail mit
der Ausfahrt der SS Thalassa, zu der die IHK zu Rostock eingeladen hatte.
Gäste waren der Ministerpräsident Harald Ringsdorf und viele
weitere Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft. Kontaktdaten:
Fotos vom Eröffnungstag
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