16. Landesbauausstellung Mecklenburg-Vorpommern Bauen, Modernisieren, Einrichten - speziell für den privaten Bauherrn, mit großer Sonderschau zum Thema Sanieren im Bestand mit interessantem Rahmenprogramm, kombiniert mit WOHNIDEEN & LIFESTYLE


Durch Zusammenarbeit Synergien nutzen

Zum fünften Mal findet die traditionelle Landesbauausstellung ROBAU im Landesmessezentrum vom 1. bis 3. September 2006 statt. Auch das etwas jüngere Angebot, die WOHNIDEEN & LIFESTYLE, präsentierte sich in der Vergangenheit zweimal in der HanseMesse Rostock. Beide Publikumsmagneten fanden bisher in einem Abstand von zwei Wochen statt, obwohl sie auch zusammen unter das schöne Holzrautendach des Messezentrums gepasst hätten.
Die politischen Veränderungen in Berlin und auch in Rostock zeigen uns: weniger reden, mehr handeln und vor allem zuerst einmal machbare Lösungen anstreben.

Dies alles hat die Rostocker Messe- und Stadthallengesellschaft mbH und die Neue Messe GmbH zu der Überlegung geführt, nach Synergien zu suchen, die den Ausstellern bessere Geschäfte versprechen und den Besuchern positive Messeerlebnisse verschaffen.
Die beiden Rostocker Veranstalter haben sich daher entschlossen, die 16. ROBAU und die 7. WOHNIDEEN & LIFESTYLE parallel an einem Wochenende und unter einem Dach durchzuführen.

Die - teilweise vorhandene - thematische Nähe von Bauen und Wohnen wird den Besuchern auf diese Weise sehr kompakt präsentiert. Der Messebesuch wird effizienter, die Angebotspalette umfangreicher und der Besuch zudem preiswerter, da die Eintrittskarten jeweils für beide Veranstaltungen gültig sind.
Für die Aussteller ergeben sich ebenfalls Synergieeffekte: das Gesamtspektrum ist wesentlich breiter und ergänzt sich, obwohl die Ausstellungsbereiche eindeutig getrennt sind. Die Messe wird so für alle interessanter und attraktiver.
Nicht zu vergessen ist dabei auch die bessere Befriedigung der unterschiedlichen Interessen von Frau und Mann. Ein Familienbesuch gewinnt noch mehr an Bedeutung.

Durch eine konkrete Absprache der Veranstalter ist eine exakte thematische Trennung zwischen beiden Messen sichergestellt und durch die unterschiedliche Gestaltung (ROBAU im Tageslicht, WOHNIDEEN & LIFESTYLE im Kunstlicht) auch optisch wirkungsvoll in Szene gesetzt.
Beide Veranstalter haben vereinbart, dass es bei Erfolg eine Wiederholung und vielleicht sogar eine langfristige Zusammenarbeit auf breiterer Ebene geben wird. Und dass es ein Erfolg wird, dessen sind sich die Teams beider Messegesellschaften sicher.

Petra Burmeister
Rostocker Messe- und
Stadthallengesellschaft mbH
Südring 90
18059 Rostock
Tel. 0381-4400-0 , Fax 0381-4400-200
Ulf Schmidt
Neue Messe GmbH
Industriestraße 10
18069 Rostock
Tel. 0381-40515-0 , Fax 0381-40515-15

WOHNIDEEN & LIFESTYLE 1.-3.09.2006 Rostock

Wie gestalte ich meine eigenen vier Wände? Vor dieser Frage standen wir alle schon einmal. Individuell soll es sein und wohlfühlen will man sich. Aber was passt zu meinen eigenen vier Wänden? Ist es der seit einiger Zeit im Trend liegende Stilmix oder vielleicht doch ein bestimmter Look wie eben der Landhaus- oder Kolonialstil ? Nicht jeder Mensch verfügt über das Farbempfinden und die Kreativität, um diese Fragen selbst zu beantworten. Da kommt die „Wohnideen & Lifestyle“ gerade recht, um sich Anregungen und Tipps bei Profis zu holen, zu stöbern und manche neue Idee mit nach Hause zu nehmen.
Die knapp 70 Aussteller kommen aus ganz Deutschland, darunter sind auch Unternehmen aus Berlin, Schleswig- Holstein, Brandenburg, Thüringen, Sachsen, Rheinland-Pfalz und Bayern. Einheimische Produzenten und Händler geben einen Überblick über aktuelle Trends bei Möbeln für alle Bereiche vom Wohnzimmer bis zur Küche, vom Arbeits- bis zum Schlafzimmer. Eine einmalige 3D – Präsentation auf einer Großbildleinwand lässt den Traum von einer neuen Küche virtuell wahr werden. Darüber hinaus werden u.a. effektive Raumlösungen für Ausbau- und Dachwohnungen vorgestellt.
Weltneuheit in Rostock

Ihre Premiere auf der Messe erleben Möbel und Accessoires aus exotischen Naturhölzern ebenso wie ein Laminat mit integriertem Heizsystem – eine Weltneuheit aus Norwegen. Dazu kommen unzählige Accessoires – also alles, was das Wohnen ohne viel Aufwand schöner macht. Hier eine Glasschale, dort ein Keramikvase oder ein Gesteck aus Trockenblumen oder eine besonders geformte Kerze – es sind oft die kleinen Dinge, die uns Behaglichkeit vermitteln.
Lifestyle

Dem Wunsch nach Wohlgefühl entspricht der Bereich LIFESTYLE. Das Leben mit Komfort – von exklusiver Bekleidung, über Kosmetika, besonderem Schmuck bis zu Informationen über gesunde Lebensweise werden außergewöhnliche Exponate vorgestellt. Auch der verwöhnte Gaumen kommt bei kulinarischen Genüssen aus Italien ebenso auf seine Kosten wie bei Weinen aus aller Welt.
Noch geheim

Kennen Sie schon die Trendfarbe des Weihnachtsbaumschmuckes in diesem Jahr ? Das bestgehütete Geheimnis wird auf der „Wohnideen & Lifestyle“ gelüftet. Aber nicht nur fertige Produkte warten auf den Besucher, sondern eine Menge Aktionen. Holzdrechsler, Bernsteinschleifer oder Glasbläser lassen sich bei der Arbeit über die Schulter schauen und wer Glück hat, kann sogar eines dieser Unikate erwerben.
Das Beste zum Schluss

Für die jüngsten Besucher steht eine aktionsreiche Kinderspielecke zur Verfügung. So verspricht der Messebesuch unterhaltsame Stunden für die ganze Familie. Eine Besonderheit noch zum Ende: Erstmalig finden in Rostock zeitgleich zwei Messen unter einem Dach statt. Die Landesbauausstellung Ro-Bau komplettiert das Angebot zum Bauen und Wohnen an der Ostsee. Beide Veranstaltungen können mit einer Eintrittskarte besucht werden.

Fotos vom Eröffnungstag: © GROSS

Fotos von der Eröffnung der RoBau: © GROSS

 
 
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16. Landesbauausstellung Mecklenburg-Vorpommern
1.- 3. September 2006, HanseMesse Rostock

Modernisierung on tour
16. Landesbauausstellung will Branche mit ankurbeln

Winter auf den Baustellen des Landes – das bedeutet eine von der Natur erzwungene Flaute für Tief-, Hoch- und Ausbaugewerke. Die Branche aber will und muss aus den Startlöchern, sie braucht die Konjunktur. Fachleute sind sich einig darüber, dass der Kuchen „Neubau“ erheblich kleiner geworden ist. Dafür gewinne der Bereich Sanieren – Modernisieren an Aufträgen.

Das konkrete Thema „Modernisieren im Bestand“ wird deshalb auch im Mittelpunkt der diesjährigen Leitmesse der Branche – ROBAU 2006 – in der HanseMesse vom 1. bis 3. September stehen. Der Fachbeirat für diese 16. Landesfachausstellung entschied sich für die tragenden Messesäulen „Innenausbau –Trockenbau“, „Erneuerbare Energien –Neue Heiztechniken“ sowie die Sonderschau „Hausbau & Immobilien“.
Ihre Kompetenz sowie Leistungsstärke in punkto Sanieren - Modernisieren werden auf der ROBAU z. B. verschiedene Gewerke der Kreishandwerkerschaft sowie des Baugewerbeverbandes zeigen. Als Aussteller präsentieren Maler, Metallbauer, Jalousien- und Rollladenbauer, Sanitär-Heizung-Klima, Ofenbauer und Fliesenleger ihre Anwendungen für die sogenannten eigenen vier Wände. Das Handwerk will auf seine Leistungen und Möglichkeiten aufmerksam machen, empfiehlt sich als zuverlässiger Partner vom Neubau bis zur Sanierung - Modernisierung.
Erstmals auf der ROBAU wird ein großer Show-Truck des Bau- und Systemspezialisten Knauf zur Baufachmesse auf Parkposition gehen. Die rollende Ausstellung kommt unter dem Motto „Modernisierung on tour“ nach Rostock. An Bord gibt es zahlreiche Informationen sowie Fachvorträge zur Thematik, auch für interessierte Besucher.

Vorgesehen zur Landesbaumesse im September 2006 ist weiterhin eine Auftaktveranstaltung „Visionen am Bau“ sowie eine Sonderpräsentation des Landesbeirat Holz, dem Holzabsatzfonds und dem GalaBau-Verband zu Einsatzmöglichkeiten des nachwachsenden heimischen Rohstoffes im Außen- und Gartenbereich.

Die ROBAU genießt den guten Ruf, eine informative Fachmesse zu sein. Das Ausstellungsspektrum jedenfalls verspricht schon in der Messevorbereitung Vielfalt. Solche umfasst Exponate aus dem Fertig- und Massivhausbau, Immobilien von klein bis groß, Heizung - Sanitär - Klima bis Solaranlagen, Sicherheitstechnik rund um Haus und Anwesen. Vorgestellt werden des weiteren Spitzenerzeugnisse und Technologien aus dem Bereich Renovieren, Baustoffe und Bauchemie, Bautenschutz, Kommunaltechnik sowie Baudienstleistungen wie Planung und Finanzierung.
Langjährige Aussteller wie die Rostocker Wiro werden sich in diese Vielfalt mit neuen Angeboten einbringen. So legt dieses Wohnungsunternehmen u. a. seinen Schwerpunkt auf Immobilien, auf den Erwerb von erschlossenen Baugrundstücken in Gehlsdorf und Brinckmanshöhe sowie schlüsselfertige Reihenhäuser nach dem Konzept des Multifunktionshauses in Schmarl und anderen Standorten in Rostock.
Ein vielfältiges Kongressfachprogramm mit Vorträgen und Symposien wird das Messethema vertiefen, speziell zu neuen Heiztechniken, Trockenbau, Fertig- und Massivhausbau sowie zu Holz im Außenbereich. Bildtext:
Der KNAUF-Showtruck, einer der zahlreichen Höhepunkte auf der ROBAU 2006.

Branchenreinheit und klare Linien
ROBAU 2006 festigt Akzeptanz als Baufachmesse in M-V

Sie wird 16, ist mit der Entwicklung der Branche gewachsen, lockt interessierte Besucher aus dem norddeutschen Raum an und sorgt für jugendliche Frische sowie Tempo in Mecklenburg-Vorpommern – die Landesbaumesse ROBAU. Vom 1. bis. 3. September 2006 stellt sich diese Leitmesse der Baubranche den Erwartungen der Fachleute sowie des privaten Bauherrn.
Kontakte, Gespräche, Vergleiche begleiten das Umfeld der Präsentation der Bauwirtschaft, die auf dem Landesmessezentrum in Rostock-Schmarl in diesem Jahr stark vom klassischen Bau-Handwerk mit geprägt wird.

So sind u.a. in der Sonderpräsentation der Kreishandwerkerschaft Rostock – Bad Doberan solche Gewerke vertreten wie Sanitär - Heizung - Klima, Maler, Dachdecker, Metallbauer, Rollladen- und Jalousiebauer, Raumausstatter, Fliesenleger und Ofenbauer sowie Tischler und Dachdecker. Aber auch Anbieter von Bautechnik und diversen Baudienstleistungen sowie Werkzeug- und Baustoffhändler bereichern das Ausstellungsspektrum. Unter dem Motto „Modernisieren im Bestand“ will sich die größte und umfangreichste Baumesse des Landes mit Branchenreinheit, klarer räumlicher Gliederung sowie mit direkter Beratung der Bauherren präsentieren. Hauptthemen sind die Bereiche Innenausbau, Erneuerbare Energien sowie die Sonderschau Hausbau & Immobilien. Erstmals wird parallel zur ROBAU die Ausstellung „Wohnideen & Lifestyle“, eine Messe für schönes Wohnen und Einrichten, in der Messehalle durchgeführt.
Mit der weiteren Profilierung der ROBAU setzt auch die Landesregierung in Schwerin Erwartungen in das Landesmessezentrum HanseMesse und demonstriert Verantwortung für den Messestandort. So sagte Michael Gäbert, Leiter der Abteilung Städtebauförderung beim Ministerium für Arbeit und Bau, das Land dürfe sich im Messegeschehen nicht verzetteln. Auf Rostock als der Wirtschaftsstandort müssen auch die Landesfachmessen konzentriert bleiben. „Mit der neuen Messehalle bietet Rostock dafür die besten Voraussetzungen.“ Das Landesministerium unterstütze seit vier Jahren die ROBAU, die sich als Landesbaumesse in Rostock in unmittelbarer Nachbarschaft zur Nordbau in Neumünster behaupten müsse, so Michael Gäbert. Bei der Profilierung der ROBAU als Fachmesse habe die Leitung der HanseMesse konzeptionelle als auch sichtbare Fortschritte zu verzeichnen. Auch in diesem Jahr befindet sich ein dementsprechend umfangreiches Programm von Fachveranstaltungen in Vorbereitung. Höhepunkt wird am Eröffnungstag eine hochkarätige Auftaktveranstaltung zum Thema „Visionen am Bau“ sein.

Die ROBAU gehört seit 1994 zu den vom Messe- und Ausstellungsausschuss der deutschen Wirtschaft (AUMA) anerkannten regionalen Fachausstellungen. Zur Exposition vom 1. bis 3. September 2006 werden etwa 200 Aussteller und rund 15.000 Besucher erwartet.

   
 
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Eigenheim bleibt Nummer Eins
ROBAU-Messe mit Trends, Angeboten und Antworten zur Immobilie

Erstmals wird vom 1. bis 3. September neben der 16. Landesbauausstellung Mecklenburg-Vorpommerns - ROBAU 2006 - auch die Messe „Wohnideen & Lifestyle“ unter dem Dach des Landesmessezentrums in Rostock-Schmarl ihre Angebote offerieren.
Damit der interessierte Messebesucher keine halben Sachen vor gesetzt bekommt, wird u.a. die Sonderschau „Hausbau und Immobilien“ auf der ROBAU das vielfältige Ausstellerspektrum stärken.

Die Praxis zeigt, dass der Wunsch nach einem eigenen Haus auf eigenem Grund und Boden längst nicht gesättigt ist. Diesen Trend sieht auch Uwe Lutter, Vizepräsident des Immobilienverbandes Deutschlands (ivd). Während schon nach der Wende die Kommunen im ländlichen Umfeld unbürokratisch Bauland erschlossen und B-Pläne auswiesen, wollen jetzt die Städte die Landflucht aufhalten. Mit mehr Flexibilität, einer gut funktionierenden Infrastruktur und mit Baugrundstücken in Stadtrandlage. Eine Ursache sei, dass Familien in Nähe der Arbeitstelle, der Ausbildungsplätze und auch der vorhandenen Freizeitangebote ansässig werden und bleiben. „Gestiegen sind die Ansprüche an Qualität der Immobilien und die Lage der Wohnungsbaustandorte“, so Lutter. In Rostock beispielsweise sind solche attraktiven Lagen wie die Holzhalbinsel für 500 Wohnungseinheiten und der Tonnenhof mit rund 800 Einheiten in Vorbereitung.

Ungebrochen sei laut einer Umfrage des Immobilienverbandes Deutschlands bei Kaufinteressenten auch 2006 das Einfamilienhaus. Es ist bei 68 Prozent Favorit im unteren bis mittleren Preissegment. Für ein Reihenhaus interessieren sich sieben Prozent und für eine Eigentumswohnung 17 Prozent. Der Maklerverband spricht von einer allmählichen Preisstabilität bei Eigenheimen. Reihenhäuser kosten dagegen im Bundesdurchschnitt zur Zeit etwa 1,7 Prozent weniger als 2004. Eigentumswohnungen gaben im Vergleich zu 2005 bis zu acht Prozent nach.
Im europäischen Vergleich zu Fertigstellungszahlen im Wohnungsbau 2005 je 1000 Einwohner ist Deutschland mit 2,7 Wohnungen Schlusslicht. 1995 waren es noch 7,4. Irland führt mit 18,6 Wohnungen je 1000 EW das europäische Feld an.
In der gesamten Bundesrepublik, so verlautet es aus den Berliner Ministerien, sollen in diesem Jahr um die 300.000 Wohnungen gebaut werden. Nach Auffassung des Vizepräsidenten des ivd „viel zu wenig.“ In Spitzenzeiten wurden jährlich bis zu 600.000 Wohnungen gebaut. Mit der sich ständig verändernden demografischen Struktur in unserem Land und einem langfristig zu erwartenden Bevölkerungszuwachs könne ein Wohnungsmangel entstehen, der Mietpreiserhöhungen nach sich zöge.

Unterstützung von solider Beratung bis hin zum Bau oder Kauf der Immobilie geben mit staatlicher Berufsbefähigung zertifizierte Maklerunternehmen. Etwa 6000 solcher Dienstleister in der Bundesrepublik sind Mitglieder des Immobilienverbandes Deutschlands. Sie geben auch Auskunft zum Thema der Erhöhung der Mehrwertsteuer um drei Prozentpunkte ab 2007. Der Immobilienverband Deutschlands wie auch Hausanbieter und Bauträger raten zur Vorsicht vor überhasteten Entscheidungen. „Zum Thema Erhöhung der Mehrwertsteuer und ein damit verbundener Anstieg der Baukosten besteht ein sachlicher Informationsbedarf der Bauinteressenten“, meint Falk Rösler, Geschäftsführender Gesellschafter der ARGE-Haus Massivhaus GmbH. Bauwillige sollten nicht übereilt Vertragsabschlüsse tätigen in der Hoffnung, noch vor dem Inkrafttreten der 19-Prozent-Hürde die vier Wände schlüsselfertig zu übernehmen. Solche Schnellschüsse können unter Umständen deutliche Mehrkosten verursachen, die den bisherigen Mehrwertsteuersatz übertreffen.
Mehr auch zu diesem Thema auf der ROBAU 2006 vom 1. bis 3. September in der HanseMesse in Rostock-Schmarl, zu der speziell für Freitag ein Feierabend-Ticket zum halben Preis angeboten wird.

Klärchen hilft auch bei großer Buswäsche
Solartechnik bleibt auf ROBAU 2006 nicht im Dunkeln

Ein Dach kann mehr als nur die Mütze des Hauses sein. Es bietet genügend Fläche, um Sonnenenergie für den Haushalt arbeiten zu lassen. Dieser als auch anderen ökologischen wie kostensparenden Alternativen zu fossilen Energiequellen räumt die diesjährige 16. Landesbauausstellung ROBAU vom 1. bis 3. September große Aufmerksamkeit ein. Sie will aufzeigen und Impulse auch dafür geben, dass Mecklenburg-Vorpommern ein Land guter Voraussetzungen für die Nutzung erneuerbarer Energien ist.

Laut Bundesregierung sollen bis 2010 bereits 12,5 Prozent des verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind, Sonne, Biomasse, Wasserkraft und Erdwärme stammen. Bis 2020 soll der Anteil auf 20 Prozent und bis 2050 auf 50 Prozent geklettert sein.
In Mecklenburg-Vorpommern werden z. B. schon jetzt 24 Prozent des produzierten Stroms auf Grundlage von Wind-, Bio-, Wasser- und Sonnenenergie gewonnen. Eine solche Menge ist ausreichend, um etwa 60 Prozent des jährlichen Strombedarfs aller Privathaushalte in M-V mit Ökostrom abzudecken.
Einer der rund 150 Aussteller auf der ROBAU 2006 und Profi auf dem zukunftsträchtigen Weg der Solarenergie ist Axel Hübscher, Geschäftsführer der Firma RASOLAR in Sabel bei Güstrow. Sein Standpunkt: „Das Sparen beginnt auf dem Dach. Mit einer Kollektorfläche, die 10 bis 20 Prozent der beheizten Wohnfläche entspricht, kann ein gut gedämmtes Einfamilienhaus bis zu zwei Drittel des Energieaufwandes einsparen.“ Vorteil zwei, so der 42jährige Geschäftsmann: „Die Kollektoren erfüllen ohne Abstriche die Anforderungen auch als Dachdeckung.“

Das 1996 gegründete Unternehmen ist Mitglied im Bund Solardach e. G. (BUSO), Deutschlands einzige Solargenossenschaft, die europaweit agiert. Übrigens ist auch das Dach der Rostocker Nikolai-Kirche zur Nutzung von Sonnenenergie ausgerüstet. „Dort haben wir im Jahre 2000 eine 15-kw-Solarstrom-Anlage gebaut“, sagt Hübscher, der mit dem Team seiner Solarfachfirma bundesweit Anlagen nach Kundenwünschen installiert, auch für gewerbliche Einrichtungen wie LKW-und Bus-Waschanlagen, Hotels und Ferienwohnungen. Im Jahr bringen die Monteure etwa 2000 Quadratmeter Kollektorfläche auf die Dächer.
Klärchens Lichtstrahlen werden zunehmend eingefangen und erobern sich als moderne Energiequelle nach und nach ihren Platz. Etwa 70 Prozent der Solartechnik hält als Nachrüstung in bereits bestehende Bausubstanz, wie z.B. Ein- und Mehrfamilienhäusern Einzug. Die Lebensdauer der Kollektoren und ihrem Drumherum wird mit 30 bis 40 Jahre angegeben. Die Investitionskosten in die hauseigene Solarenergie-Zentrale haben sich nach etwa zehn Funktionsjahren amortisiert.

Auf Bundes- wie auf Landesebene gibt es Fördermöglichkeiten für den Bau und die Nutzung erneuerbarer Energien. Zuwendungsempfänger können u. a. Körperschaften des öffentlichen Rechts, Unternehmen der Wohnungswirtschaft sowie Vereine und Verbände sein. Entsprechend den Förderrichtlinien des Umweltministeriums Schwerin erhalten Private keine Förderung zur Anschaffung einer Fotovoltaik (Stromgewinnung) oder Solarthermieanlage (Warmwasserbereitung und Nutzung für Raumheizung). Eine Förderung für eine Solarthermieanlage kann beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden. Eine weitere Möglichkeit zur Finanzierung einer Anlage zu erneuerbaren Energien ist die Nutzung von KfW-Krediten.
Kompetenter Ansprechpartner und Berater rund um das Thema Umweltschutz durch den Einsatz regenerativer Energien sind übrigens auch Mitglieder des Vereins „Solarinitiative Mecklenburg-Vorpommern e. V.“

Rostocker Messe- und Stadthallengesellschaft mbH, Referent Pressearbeit,
Zur HanseMesse 1-2, D-18106 Rostock,
fon: +49(0)381-4400609, fax: +49(0)381-4400666
E-Mail: a.knirk@hansemesse-rostock.de



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