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Warnowquerung besucht tierische WG Die Warnowquerung GmbH & Co. KG und den Zoo Rostock verbindet seit nunmehr sechs Jahren eine enge Kooperation. Das bekannte Rostocker Unternehmen unterstützt den Zoo als Tierpate und als langjähriger Kultursponsor für die Klassik-Nacht, dem Benefizkonzert zugunsten des DARWINEUM mit großer Menschenaffenanlage. In der Förderung von Natur- und Artenschutz sieht die Warnowquerung eine besondere Verpflichtung. Ausdruck dessen ist die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem Rostocker Zoo, die eine Verlängerung der Tierpatenschaft für die bedrohten Fischotter einschließt. Fischotter waren vor gut einhundert Jahren in Deutschland noch flächendeckend verbreitet. Heute sind sie in Europa verschwunden, bis auf wenige Gebiete, die vorwiegend in Norddeutschland liegen. Fischotter sind mit etwa 1,20 m die längste und mit ca. 12 kg die schwerste einheimische Marderart nach dem Dachs. Sie zählen zu den besten Schwimmern unter den Landraubtieren, ihre Zehen sind mit Schwimmhäuten verbunden, der stromlinienförmige Körper ist sehr gut an das Leben im Wasser angepasst. Für diese bedrohten einheimischen Tiere wurde im Sommer 2003 eine neue Anlage mit insgesamt 650 Quadratmetern, davon 250 Quadratmeter Wasserfläche, im Rostocker Zoo eröffnet. "Schotter für die Otter" hieß die Spendenaktion mit dem der Neubau, insbesondere von der Umweltlotterie BINGO, unterstützt wurde. Aktuell leben auf der Anlage drei Fischotter. Anton, als Maskottchen des Warnowtunnels auf den Namen"Oscar" getauft, Antje und Anja. Von einem Besucher - Tunnel aus können die eleganten Schwimmer in einem Schaubecken unter Wasser beobachtet werden. Seit zwei Jahren gehören zur Wohngemeinschaft auch drei nordamerikanische Waschbären aus dem Tierpark Eberswalde: Franjo, Naddel und Verona. Das Zusammenleben ist gut organisiert: Waschbären auf den Bäumen, Fischotter am Boden und gemeinsame Mahlzeiten - 15 Uhr Schaufütterung. Matthias Herrmann, Geschäftsführer der Warnowquerung GmbH, und Zoodirektor Udo Nagel besuchten die WG am Mittwoch, um direkt auf der Anlage die Partnerschaft zu erneuern. Fotos: © Joachim Kloock
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