Mehr Betten für die Strahlenklinik

Deutsche Krebshilfe finanzierte Anbau am Universitätsklinikum Rostock

Mehr Platz für die Patienten: Ein Erweiterungsbau der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie am Universitätsklinikum Rostock wurde am 25. Februar an seine Nutzer übergeben. Die zusätzlichen Räume werden für die Krankenbetreuung genutzt. Sanierung und Erweiterung der Strahlentherapie in der Rostocker Südstadt sind damit vollendet. Finanziert wurde die Baumaßnahme durch die Deutsche Krebshilfe.

100 Quadratmeter zusätzliche Fläche stehen nun zur Verfügung. Neben einem Raum für medizinische Geräte und einer bequemen Sitzecke wurden Patientenzimmer mit sechs vollstationären Betten geschaffen. "Insgesamt stehen nun 50 Betten für die stationäre Versorgung der uns anvertrauten Patientinnen und Patienten zur Verfügung", sagt Professor Dr. Guido Hildebrandt, Direktor der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie. "Wartezeiten auf stationäre radioonkologische Behandlungen werden dadurch minimiert."

Geplant und durchgeführt wurden die Bauarbeiten durch die BIS GmbH (Beratende Ingenieure Schaaf) aus Dresden. "Der zusätzliche Platz konnte durch Aufstocken des Flachbaus der Klinik gewonnen werden. Dafür waren erhebliche Vorarbeiten am Fundament des bereits sanierten Altbaus notwendig", so Thomas Richter von der BIS GmbH.

Die Deutsche Krebshilfe hatte sich bereits an der umfassenden Sanierung und Erweiterung der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie am Uniklinikum Rostock beteiligt. Damals hatte die gemeinnützige Organisation die Baumaßnahmen mit 3,5 Millionen Euro bezuschusst und ein zinsloses Darlehen von weiteren 3,5 Millionen Euro gewährt. Die sanierte Klinik wurde im Juni 2008 eingeweiht. Für den heute übergebenen Erweiterungsbau wurden rund 400.000 Euro investiert.

Fotos: © Joachim Kloock

 
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