Die 17. Störtebeker-Spielzeit am Jasmunder Bodden begann / Interview mit Autor und Regisseur Holger MahlichKlaus Störtebeker setzt wieder Segel / Festspiele 2009 noch bis zum 5. September auf der Naturbühne in Ralswiek
Störtebeker setzt zur 17. Spielzeit am Jasmunder Bodden wieder die Segel
Störtebekers Gold
"Das Vermächtnis"
Störtebeker will Versprechen an Templerritter einlösen
Unser Bericht 2008
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Festspiele 2009 von kommendem Sonnabend (20.06.09) an, dem Tag der Premiere,
bis zum 5. September auf der Naturbühne in Ralswiek
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Störtebeker verliert sein Herz an Johanna von Gloucester (Sarah-Jane Janson). |
Der rockige Titelsong „Gold“ zum neuen Störtebeker-Stück, vorgetragen von Abellin, dem Balladensänger (gespielt von Wolfgang Lippert), spiegelt fast den heutigen Zeitgeist einiger Leute wider. Die Gier nach Gold, Geld und Reichtum ist auch das tragende Element der neuen Likedeeler-Trilogie „Störtebekers Gold“, die mit der Episode „Das Vermächtnis“ beginnt. Die Geschichte ist schnell erzählt: Klaus Störtebeker (wieder gespielt von Sascha Gluth) und seine Likedeeler befreien den Mecklenburger Ritter Gero von Ebersbach (Jürgen Haase) aus den Händen von Gay de Rigault (Joachim Kretzer), auch genannt „Das Schwert des Königs“. Er und seine Kumpanen suchen im Auftrage des Herzogs Ludwig von Orleans (Norbert Braun) den sagenumwobenen und verschollenen Templerschatz.
Der im Sterben liegende von Ebersbach gibt sich als Templer aus und nimmt Klaus Störtebeker das Versprechen ab, seinem Mörder den Schlüssen zum Schatz wieder abzujagen. So entspinnt sich eine spannende Geschichte in der Klaus Störtebeker, Goedeke Michels (Dietmar Lahaine) und Bruder Thomasius (Robert Glatzeder) durchaus unterschiedliche Motive haben, das Vermächtnis zu erfüllen. Sie werden dabei in der Zeit zwischen 1395 und 1397 in den Hundertjährigen Krieg zwischen Frankreich und England verwickelt. Schauplatz dabei ist die Templerburg an der französischen Kanalküste nahe der Calais und der Landsitz des Erzbischofs von Canterbury bei Dover in England, wunderbar wieder von Falk von Wangelin als Bühnenbild an den Jasmunder Bodden auf der Insel Rügen gestellt. Es wird wieder gekämpft, geritten und gesegelt, es werden Intrigen gesponnen und es wird auch wieder geliebt, denn Störtebeker verliert sein Herz an Johanna von Gloucester (Sarah-Jane Janson).
Am 20. Juni startet sie 17. Störtebeker-Saison, die gleich zwei Tage später mit der 1000. Vorstellung einer Inszenierung seit 1993 ein Jubiläum hat. Bis zum 5. September werden dienstags bis sonntags ab 20.00 Uhr die Segel gesetzt. Rügens „Piratenchef“ und Intendant Peter Hick erwartet in diesem Jahr wieder etwa 400.000 Besucher auf der Naturbühne in Ralswiek. „Zum Glück ist die Wirtschaftskrise noch nicht bei uns angekommen“, meint der „Unternehmer des Jahres 2008“, der seit dem Start der Festspiele über 4,4 Millionen Besucher bei den Abenteuern auf der Naturbühne zählen konnte. Fast 182.000 Karten gingen für die Aufführungen 2009 schon im Vorverkauf weg, 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Das hinter Intendant Peter Hick stehende Team wird auch in diesem Jahr dafür sorgen, dass Störtebekers Geschichte eine Erfolgsstory bleibt. Dazu tragen auch die150 Darsteller, 30 Pferde und vier Schiffe, halsbrecherische Stunts und unzählige Spezialeffekte sowie die vielen Helfer und Förderer hinter der Bühne bei.
Weitere wichtige Informationen finden Sie auf www.stoertebeker.de
Klaus-Peter Kudruhs
Informationen und Tickets: Störtebeker Festspiele, Telefon 038 38 311 00, Fax 038 38 31 31 92,
E-Mail info@stoertebeker.de und Internet www.stoertebeker.de |